"Mach Deine Nahrung
zu Deiner Medizin!"
Lebensmittel-Intoleranzen und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten auf
- Nahrungsmittel
- Zusatzstoffe
- Medikamente
- Kräuter
- E-Stoffe
- Functional Food
- Chemikalien
und mehr...
- Können Babys und Kinder getesten werden?
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Ja, bei der Testung von Babys mit ihren Müttern während der Stillzeit konnten wir sehr gute Ergebnisse beobachten. Intoleranzen können genetisch bedingt sein, deshalb ist eine Testung bei Kindern eine geeigntete Maßnahme zur Früherkennung und Vorbeugung.
Häufig besteht bei einer Hyperaktivität von Kindern ein Zusammenhang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, deshalb ist hier ein ALCAT Test zur Identifizierung besonders ratsam.
- Warum ist es wichtig Chemikalien zu testen?
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Chemische Farb- und Konservierungsstoffe befinden sich in fast allen industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Des Weiteren ist unser Körper verschiedenen Umweltchemikalien ausgesetzt.
- Wie hat sich der Begriff "Allergie" im Laufe der Zeit gewandelt?
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Der Kinderarzt Clemes von Pirquet definierte 1906 „Allergie“ weit gefasst als „veränderte Reaktionsbereitschaft eines Organismus nach einem vorausgegangenen Kontakt mit einer fremden Substanz“. Heute wird im klinischen Alltag nur noch die klassische Allergie des Typ I als Allergie bezeichnet.
In der Geschichte wird die Lebensmittel-Intoleranz als „Toxic Ideopathy“ (Freeman 1920), „maskierte Allergie“ (Schinkel um 1940) oder im konventionellen engl. Sprachgebrauch als versteckte Nahrungsmittelallergie („Hidden Food Allergy“) bezeichnet.
- Was ist der Unterschied zwischen einer „Nahrungsmittelunverträglichkeit“ und einer „Allergie“?
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Eine Nahrungsmittelallergie ist medizinisch etwas anderes als eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Bei der Nahrungsmittelallergie reagiert der Körper auf eine bestimmte Substanz in der Nahrung allergisch, d.h. das Immunsystem reagiert überzogen auf Substanzen, die für den gesunden Menschen harmlos sind. Die Folgen können für den Menschen unter Umständen lebensbedrohlich werden. Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit funktioniert ein Enzym oder Transportmechanismus im Darm nicht, wodurch es zu den Symptomen kommt. Intoleranzen sind in der Regel nicht lebensbedrohend für den Patienten (Ausnahme Histaminunverträglichkeit).
- Wenn so gravierend, warum verschreibt mein Arzt dann keinen ALCAT Test?
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Die Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Lebensführung und Ernährung sowie die unterschiedlichen organischen Auswirkungen von Ernährung sind bereits seit der Antike bekannt (Schriften von z.B. Hippokrates oder Galen).
In der Entwicklung der modernen Medizin hat schon der Allergologe John Freeman 1920 die Reaktionen auf Nahrungsmittel als Wurzel vieler Krankheiten vermutet. Bis heute gibt es allerdings keine Integration in die Schulmedizin, obwohl sie sich intensiv mit den durch Intoleranzen zusammenhängenden Entzündungsprozessen im Körper beschäftigt.
- Wird meine Gesundheit durch meine Gene oder meinen Lebensstil beieinflusst?
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Da die Funktion des angeborenen Immunsystems im Ganzen noch wenig erforscht ist, sind die Prozesse der Intoleranz schwer festzumachen. Sie sind dynamischer Natur. So wie sich der Mensch verändert, so ändert sich auch das Blutbild, also die Immunfunktion und damit das Wohlbefinden. Unsere Vitalität hängt eng mit der Gesundheit des Magen-Darm-Trakts, mit dem Stoffwechsel und dem Immunsystem zusammen und ist ganzheitlich zu verstehen. Während die Gene unsere potentiellen gesundheitlichen Veranlagungen prägen, so sind wir selbst weitgehend dafür verantwortlich, wie diese Prägung durch unseren Lebensstil beeinflusst wird – positiv oder negativ.
- Warum wird das frische Blut getestet?
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Der ALCAT Test® ist kein antikörper-spezifischer Test. Durch die direkte zelluläre Reaktion (also die Reaktion der gesamten Zelle) können wir verschiedene Aspekte der aktuellen Immunabwehr als Summe erfassen, denn die Zelle ist die Ursache einer Immunreaktion.
- Was ist der Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelunverträglichkeit, Diabetes II und Übergewicht?
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Bei ständigem Kontakt mit unverträglichen Substanzen reagiert das Immunsystem mit einer chronischen Entzündung, in deren Folge es zu einem Stoffwechsel-Ungleichgewicht kommen kann. Dies geht mit einer Funktionsstörung der Insulin-Rezeptoren einher. Sie werden unempfindlich für das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttete Insulin, welches normalerweise durch Bindung an den Insulin-Rezeptor die Aufnahme von Zucker in die Zelle ermöglicht. Ein großer Teil des Zuckers wird dann über den Fettstoffwechsel verarbeitet und im Fettgewebe gespeichert. Eine andere Begleiterscheinung ist die chronische Entzündung der Blutgefäßwände. Diese werden dadurch "undicht" und Flüssigkeit kann in das umliegende Bindegewebe gelangen (Ödem).
- Was ist die Ursache des so genannten „Leaky Gut“?
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Fehlernährung, Stress, Infektionen (inkl. Pilze oder Parasiten) oder Medikamente können die Darmschleimhaut so schädigen, dass unvollständig gespaltene Nahrungsbestandteile in die Blutbahn gelangen können.
- Was ist der Zusammenhang zwischen dem „Leaky Gut“ und Nahrungsmittelunverträglichkeit?
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Eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut kann zu einer beeinträchtigten Verdauung führen. Das bedeutet, dass die Nahrung nicht vollständig in ihre kleinen Bausteine (wie z.B. Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, einfache Zucker) aufgespalten werden kann. So passiert es, dass größere Nahrungsmoleküle durch die Darmwand in das Blut übertreten können, die dort irrtümlicherweise als Eindringlinge interpretiert und vom Immunsystem bekämpft werden.
- Was verursacht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?
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Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit kann entstehen durch Enzymmangel, wie bei Laktose- oder Fruktose-Intoleranz oder ein eingeschränktes Entgiftungspotenzial durch die Leber beruhen.
Pflanzliche Nahrungsmittel können natürlicherweise Giftstoffe enthalten, mit denen sie sich vor Schädlingen schützen. Normalerweise kann unser Organismus viele dieser Gifte (Toxine) ohne Probleme abbauen. Wenn der Körper jedoch mit zu vielen Giftstoffen in zu hoher Konzentration überschwemmt wird, kann er damit überfordert sein.
Dies geschieht heutzutage sehr häufig. Unser Organismus ist überfordert mit der Entgiftung der „unbekannten und seltamen“ Nahrungsmitteln aus aller Welt, den Chemikalien wie Farb- und Konservierungsstoffe.
- Was sind „Freie Radikale“ und haben sie etwas mit Nahrungsmittelunverträglichkeit zu tun?
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Ja! Bestimmte Zellen des Immunsystems schütten einen Cocktail von reaktionsfreudigen Substanzen, so genannte „Freie Radikale“ aus, um Bakterien und Viren sofort nach ihrem Eindringen zu bekämpfen. Aber „Freie Radikale“ können auch unsere körpereigenen Proteine, Zellwände und sogar die DNA schädigen. Nahrungsmittelunverträglichkeit können also unserem Körper schaden und sind oftmals eine der Ursachen für vorzeitiges Altern.